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Schicksale geflüchteter Menschen wahrnehmen
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News

Schicksale geflüchteter Menschen wahrnehmen

März 8, 2023 by

Projekt Flüchtlingssonntag

 

Worum geht es? 

Kennen Sie einen Flüchtling? Rund 100 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht, einige von ihnen leben auch in der Schweiz. Manchmal begegnen wir ihnen, oftmals übersehen wir sie. Um auf die Situation der geflüchteten Menschen aufmerksam zu machen, regt die Schweizerische Evangelische Allianz gemeinsam mit anderen Organisationen zum jährlichen Flüchtlingssontag an. An diesem dritten Sonntag im Juni regen die Organisatoren an, gemeinsam als Christen/innen für die Situation der geflüchteten Menschen im Gebet und mit anderen Aktivitäten einzustehen.

 

Wie wird es gemacht?

Ein Team von verschiedenen Partnerorganisationen schlägt Aktivitäten vor, die Gemeinden am jährlichen Flüchtlingssonntag umsetzen können. Das Ziel ist es auf die Situation von geflüchteten Menschen aufmerksam zu machen. Es werden verschiedene Projekte und Organisationen als Kollektenziele vorgeschlagen.

Die vorbereiteten Ressourcen werden kostenlos zur Verfügung gestellt.

 

 

JETZT SPENDEN

Kontoangaben 

Schweizerische Evangelische Allianz

8005 Zürich

IBAN: CH46 0900 0000 6000 6304 6

Vermerk: «Flüchtlingssontag»

 

weitere Informationen

Webseite

interculturel@each.ch

Kulturen verstehen – Menschen begegnen

März 8, 2023 by

Projekt Same but different

 

Worum geht es? 

Der Same but different Kurs ist eine interkulturelle Videoserie für Kleingruppen. Das Ziel ist es Kulturen zu verstehen, Menschen zu begegnen und mit dem Evangelium zu erreichen. Während den fünf Abenden setzen sich die Kleingruppen mit Themen wie sich fremd fühlen, Kulturen verstehen und Glauben teilen auseinander.
Alle Videos enthalten:

  • Einen kurzen Input
  • Do’s/Don’ts: Handlungs- oder Verhaltensweisen die (nicht) empfohlen werden
  • Fachts über die Schweiz: «Häsch gwüsst…»
  • Erlebnisberichte und Interviews.

Für einen Kleingruppenabend wird auch das Vertiefungsmaterial zur Verfügung gestellt.
Für Leiter/innen von Kleingruppen und Pastoren/innen sind weitere Ressourcen abrufbar.

 

Wie wird es gemacht?

Der Kurs ist ein Angebot der Arbeitsgemeinschaft interkulturell der Schweizerischen Evangelischen Allianz in Zusammenarbeit mit verschieden Partner wurde der Kurs entwickelt und realisiert.

Die Viedeoserie wird nach der Anmeldung kostenlos zur Verfügung gestellt.

 

 

JETZT SPENDEN

Kontoangaben 

Schweizerische Evangelische Allianz

8005 Zürich

IBAN: CH46 0900 0000 6000 6304 6

Vermerk: «Same but different»

weitere Informationen

Webseite

interculturel@each.ch

 

Flüchtlingen Integration erleichtern

Februar 2, 2023 by

Projekt Kulturschule

 

Worum geht es?

Wann ist man in der Schweiz pünktlich? Was bedeuten die Abkürzungen in Wohnungsinseraten? Was ist bei einer Stellensuche zu beachten?  Diese und andere Fragen werden in den Kursen der Kulturschule beantwortet. Die Kulturschule, ein Projekt der SEA-Arbeitsgemeinschaft interkulturell, bietet an rund zehn Standorten in der Schweiz niederschwellige Integrationskurse zur Schweizer Kultur für Menschen mit Migrations- und/oder Fluchthintergrund an. Ziel ist es, dass die Kursteilnehmenden die Schweizer Kultur nicht nur sehen und erleben, sondern diese verstehen lernen.

 

Wie wird es gemacht?

Die Kurse der Kulturschule sollen die soziale und kulturelle Integration der Kursteilnehmenden unterstützen. Es werden Themen rund um die Felder Leben, Wohnen und Arbeiten in der Schweiz behandelt. Kulturschule soll nicht nur eine soziale Dienstleistung sein, sondern zu einer Lebenshaltung der Schweizer Bevölkerung werden: Menschen aus anderen Ländern und Kulturen die hiesige Kultur und Werte im Alltag weitergeben.

 

JETZT SPENDEN

Kontoangaben 

Schweizerische Evangelische Allianz

8005 Zürich

IBAN: CH46 0900 0000 6000 6304 6

Vermerk: «Kulturschule»

Kontakte

www.kultur-schule.ch/

info(at)kultur-schule.ch

Neue Ressourcen – «Same but different» wird noch relevanter

Januar 23, 2023 by

«Berührungsängste losgelassen» – «Aufgabe als Brückenpersonen in unserer Kirche entdeckt» – «Multikultureller Erfahrungsaustausch als besonders wertvoll erlebt»: Solche Rückmeldungen von Kleingruppen, die «Same but different» durchgeführt haben, haben unser Team dazu motiviert, den Kurs um neue Ressourcen zu erweitern. Zudem hat der Kurs seit der Lancierung unvermittelt zusätzliche Aktualität erhalten, seit Zehntausende ukrainische Geflüchtete in der Schweiz eingetroffen sind.

Wie können wir Menschen aus anderen Kulturen besser verstehen und ihnen begegnen? Wie können verstärkte Beziehungen entstehen und Kirchen Orte für Menschen aus verschiedenen Kulturen werden? Finde es mit deiner Kirche oder Kleingruppe heraus!

 

Fakten und Zahlen im Überblick

Wie viele Gruppen haben sich angemeldet?

  • 115Kleingruppen

 

Die Top 3 Gemeindeverbände mit den meisten Anmeldungen

  1. Bewegungplus = 20 Kleingruppen
  2. Gemeinde für Christus = 15 Kleingruppen
  3. Viva Kirche Schweiz = 12 Kleingruppen

 

Die Top 3 Kantone mit den meisten Anmeldungen

  1. Kanton Bern, 36 Kleingruppen
  2. Kanton Zürich, 27 Kleingruppen
  3. Kanton Baselland, 5 Kleingruppen

 

Einige Zitate von Kleingruppen, die den Kurs durchgeführt haben

«Vielen Dank für eure Arbeit. Die Videos waren in sehr guter Qualität und die Themen haben uns sehr zum Gespräch angeregt.»

«Wir erhielten Motivation, praktische Anregung und konnten Berührungsängste loslassen durch viele lebensnahe Schilderungen.»

«Es ist uns an einem Abend aufgegangen, dass wir vom Team der sozial-diakonischen Arbeit die Brückenpersonen in unserer Kirche sind, die besonders aufmerksam sein sollen, wenn Migrantinnen oder Migranten oder generell Neue in die Kirche kommen.»

«Ihr habt einen Kurs erstellt, der für unsere Gesellschaft sehr aktuell und wichtig ist. Wir waren eine Frauengruppe, die multikulturell neu zusammengesetzt war. Wir erlebten durch diese Zusammensetzung unseren Erfahrungsaustausch als besonders reichhaltig und wertvoll.»

 

 

Neue Videos als Ressource

Extra fürs 2023 haben wir neue Videos zu spezifischen Themen hochgeladen, die sehr relevant und aktuell sind.

  • 3 Videos rund um die Ukraine
  • 5 Videos über Evangelisation und Kommunikation
  • 5 Video über Jüngerschaft und Gemeindebau

 

Eine reichhaltige Ressourcen-Plattform

Nach der kostenlosen Anmeldung auf der Webseite bekommt man alle Ressourcen per E-Mail zugeschickt. Wir stellen folgende Ressourcen zur Verfügung:

  • Für Kleingruppen: 5 Videolektionen mit dem entsprechenden Vertiefungsablauf
  • Für Kleingruppen-Leiter/innen: 18 Fachinput-Videos, die ein breites Bild der Thematik aufzeigen
  • Für Pastoren/innen: Manuskripte von Fachpersonen als Inspiration für Predigten in den Gottesdiensten

Haben wir dein Interesse geweckt? Schau dir alles an und macht dir selbst ein Bild.

 

Trailer Video https://www.youtube.com/watch?v=-t2KZSiD8YY

Jetzt anmelden https://interculturel.weiter.ch/angebote/same-but-different/

Interkulturelle Weiterbildungsplattform lanciert

Dezember 1, 2022 by

Die Arbeitsgemeinschaft interkulturell lanciert eine neue Plattform für interkulturelle Weiterbildungen.

 

Mit etwas mehr Knowhow fühlt man sich sicherer im Kontakt mit Menschen aus anderen Kulturen und Religionen. Eine Lücke, die mit passenden Workshops, Seminaren und Kursen geschlossen werden kann.

 

Was findet man auf der Plattform?

Die Web-Plattform «Interkulturelle Weiterbildungen Schweiz» stellt Angebote verschiedener Organisationen zusammen: christliche Ausbildungsstätten, Missionen, Partnerorganisationen und Allianz-Sektionen. In der Liste findet man Blockkurse, Tages- bzw. Kurzseminare und Impulstage, sortiert nach Datum.

 

Die Themen sind breit gefächert nach Schwerpunkten (andere Kulturen, Gemeinde bauen, junge Generation, Migration & Asyl, Muslime & Islam). Sie stellen immer einen Bezug zu den interkulturellen Herausforderungen in der Schweiz her.

 

Wie kann ich an einem Kurs oder Workshop teilnehmen?

Die Plattform verlinkt zum Anbieter der jeweiligen Weiterbildung. Dort bekommt man alle weiteren Informationen (Ort, Zeit Kosten) und kann sich anmelden.

 

Also: Ab und zu reinschauen, was angeboten wird: Link zur Plattform

Kaji

Kaji Ruban, Mitglied des Kernteams der Arbeitsgemeinschaft interkulturell, erzählt, warum er sich in seinem Umfeld Menschen mit interkulturellem Verständnis gwünscht hätte: Clip

Autor: Johannes Müller

Fotos: Canva, African Link

Erstellt: 1.12.22

„Pastor, können Sie helfen?“

November 21, 2022 by

Basel (IDEA/dg) – Dieses Jahr hat die Fachstelle Diversität der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt eine Studie zum Integrationspotenzial von Migrationskirchen finanziert und veröffentlicht. Verfasst wurde die Studie von Karima Zehnder, Leiterin der Informationsstelle INFOREL. Sie befragte dazu sieben christliche Gemeinschaften. Rund die Hälfte der Befragten besuchen die Gemeinde oder treffen Mitglieder der Gemeinde mehrmals in der Woche, weitere 30 Prozent einmal pro Woche.
Wer hilft Migranten am meisten?

 

Auf die Frage „Wer hilft Ihnen bei Fragen oder Problemen?“ nannten mit Abstand am meisten Befragte Familie, Gemeinde und Pastor oder Pastorin als stärkste Hilfe. Die Hilfe durch Gemeindeglieder und Pastoren betraf verschiedenste Lebensbereiche, wobei Fragen, die die Seele oder Psyche betreffen, im Vordergrund stehen. „Die Antworten zeigen klar auf, welch grosse Bedeutung der Pfarrperson zugesprochen wird“, so Zehnder in der Studie. „Mehrfach berichteten Befragte, dass ihnen staatliche oder allgemein kostenfreie Unterstützung aus ihren Heimatländern nicht vertraut sind und sie deshalb gar nicht danach suchen.“ Das Vertrauen spiele eine zentrale Rolle: „Es wird auf die bekannte Pfarrperson als Respekts- und Vertrauensperson zurückgegriffen.“ Zehnder hält es deshalb für wahrscheinlicher, dass sich Zugewanderte jemandem zuwenden und Unterstützung in Anspruch nehmen, wenn die Person den gleichen Glauben teilt und einen vergleichbaren Migrations­prozess durchlaufen hat.
Mündliche Kommunikation ist wichtig

 

Durch die vertieften Interviews nahm Zehnder auch die Wichtigkeit mündlicher Kommunikation wahr, damit Informationen, zum Beispiel von Beratungsangeboten, die Migranten erreichen. In den Migrationskirchen sieht sie da Potenzial. Als aus ihrer Sicht geeignetes Gefäss, um staatliche Stellen und Kirchen zu vernetzen, nennt sie das „Forum Migration – Eins in Christus“, das aus einer engen Zusammenarbeit zwischen dem reformierten Pfarramt für weltweite Kirche BL/BS, der Evangelischen Allianz Basel-Stadt und verschiedenen Migrationskirchen entstanden sei. Zu den Treffen dieses Forums mit jeweils bis zu 50 Leitungspersonen aus rund 20 Migrations­gemeinden könnten Vertreter staatlicher Seite oder anderer Institutionen eingeladen werden. Eine Vertrauensbasis sei aber Voraussetzung für eine breite Akzeptanz von Informationen. Potenzial sieht Zehnder weiter in gezielten Bildungsangeboten für Leiterinnen und Leiter von Migrationskirchen, zum Beispiel zum rechtlichen Rahmen, zur Vereinsführung oder Kommunikation mit Vereinsmitgliedern. Angebot und Nachfrage

 

In einem kürzlichen Interview des Fachbereichs Integration Basel-Land geht Zehnder auf die Lücke ein, die zwischen den vorhandenen Integrationsangeboten und deren Inanspruchnahme durch Migrantinnen und Migranten klaffe. Die Lücke liege wohl zu einem Teil in mangelndem wechselseitigem Verständnis und in gegenseitigen Vorurteilen begründet. „Nämlich mangelnde Wahrnehmung für die religiöse Dimension der Hilfesuchenden auf der einen Seite und Skepsis und Nichtbeachtung gegenüber den säkularen Anbieterinnen und Anbietern auf der anderen Seite.“

 

Zehnder nennt in der Studie auch integrationshemmende Faktoren, in erster Linie ein möglicher Konformitätsdruck der Gemeinschaft. Auch könne die Migrationskirche segregierend wirken, wenn durch die intensiven Kontakte innerhalb der Kirche weniger Begegnungen und Austausch mit Schweizerinnen und Schweizern in anderem Umfeld geknüpft würden.

 

Originalartikel

Kulturschule für ukrainische Geflüchtete

November 18, 2022 by

Das Kulturschule Netzwerk stellt ihre Schulungsunterlagen vereinfacht zur Verfügung, um Kurse für ukrainische Geflüchtete anzubieten.

 

Das Kulturschule Netzwerk bietet an verschieden lokalen Kulturschulen Kurse zur Förderung der Integration an. Das Ziel ist es, das Menschen mit Migrations- insbesondere Fluchthintergrund die schweizerische Kultur mit ihren Werten und Normen kennen und verstehen lernen.

 

Als geflüchtete Ukrainerinnen und Ukrainer in der Schweiz angekommen sind, hat sich das Netzwerk Kulturschule entschieden mit ihrem Material zu unterstützen. Konkret hiess dies, die Materialien wurden Personen und Organisationen die ukrainische Geflüchtete begleiten vereinfacht zur Verfügung gestellt unabhängig davon, ob es vor Ort eine lokale Kulturschule gab.

So kamen nach einigen Wochen erste Anfragen ob und wie das Material für ukrainische Geflüchtete genutzt werden kann.
Nach kurzer Zeit wurden Kurse in zwei Freikirchen angeboten. Bis zum heutigen Zeitpunkt wurden an 5 Orten Kurse für ukrainische Geflüchtete angeboten.

 

Die Kurse waren an allen Standorten ein Erfolg. Die Kursteilnehmenden wahren dankbar für die Hilfe und das Know- How zur Schweiz. Auch die Kursleitenden gaben positive Rückmeldungen zu den Kursen. Das Interesse der ukrainischen Kursteilnehmenden war gross, ebenso wie die Dankbarkeit über die Informationen zur Schweiz.
Etwas das allen Kursleitenden aufgefallen ist, war das Ukrainerinnen und Ukrainer sich eher mit der schweizerischen Kultur identifizieren können als andere Geflüchtete, es jedoch einige Unterschiede gibt. Dort konnte die Kulturschule durch die Vermittlung von Werten und allgemeinen Wissen zur Schweiz Brücken bauen zwischen den Kulturen.

 

Interesse geweckt?
Begleiten Sie eine Gruppe von Ukrainerinnen und Ukrainer? Suchen Sie passendes Material, um die schweizerische Kultur mit ihren Werte zu vermitteln?
Melden Sie sich ungeniert beim Netzwerk Kulturschule:

 

Ursula Eichenberger
Koordinatorin Kulturschule Netzwerk

 

Schweizerische Evangelische Allianz
Postfach 9
3608 Thun
+41 77 445 36 73

info@kultur-schule.ch

www.kultur-schule.ch

Das PraiseCamp wird farbiger und internationaler

September 19, 2022 by

Liebe internationale Leiterinnen und Leiter

 

Das PraiseCamp ist das grösste christliche Jugendcamp in der Schweiz. Es findet alle zwei Jahre mit rund 6500 Teilnehmenden in Messe Basel statt. Diesen Dezember, vom 27.12 2022– 01.01.2023, ist es wieder so weit. Wir träumen davon, dass die nächsten PraiseCamp’s internationaler werden. Wir wünschen uns, dass Teens und junge Erwachsene aus verschiedenen Kulturen Jesus gemeinsam erleben und verändert nach Hause gehen.

 

Wir melden uns hier mit den ersten wichtigen Infos. Weitere werden folgen. Bitte helft mit und informiert eure Netzwerke und eure Gemeinden.

 

Die wichtigsten Infos im Überblick:

  • Wann: Dezember 2022 – 1. Januar 2023
  • Wo: Messe Basel, Messeplatz 10, 4005 Basel
  • Altersgruppe: Teens und junge Erwachsene im Alter von 13–25 Jahren
  • Gruppen leiten: Kleingruppen sind das Herzstück. Registriert eure Jugendlichen als Gruppe mit euren Jugendleiter/innen. Wenn sich eure Jugendliche als Einzelperson anmelden, dann werden sie einer Gruppe zugeteilt.
  • Übersetzungen: Das Camp wird in Mundart durchgeführt, die Plenarzeiten in einem Mix von Hochdeutsch und Schweizerdeutsch. Alle Hauptsessions werden nach Bedarf in anderen Sprachen (z.B in Ukrainisch, Farsi, Französisch…) angeboten.
  • Bis Ende Oktober kann man sich zu einem günstigeren Preis anmelden (praisecamp.ch). Falls einzelne Personen finanziell herausgefordert sind, kann man eine finanzielle Reduktion beantragen.

 

Zwei spezielle Treffen am diesjährigen PraiseCamp

  • Internationale Leiter/innen Treffen am PraiseCamp / Donnerstag, 29.12.2022 um 11:00 Uhr. Hier sind alle internationalen Leiter/innen eingeladen, welche nicht sowieso am Camp sind, für eine Führung mit Essen und Gemeinschaft vor Ort, um das PraiseCamp live in Aktion zu sehen.
  • Was ist Heimat? Interkulturelles Treffen / Donnerstag, 29.12.22 um 16:00 Uhr. Ein grosses Treffen mit allen Teenies und Jugendlichen mit Migrationshintergrund, aus binationalen Familien und Third Culture Kids.

 

Lasst uns zusammen für eine junge Generation einstehen mit dem Wunsch, dass die Jugendlichen Jesus lieben und radikal mit ihm leben wollen. Eine Generation, die aus verschiedenen Kulturen durchmischt ist und das Reich Gottes in den Mittelpunkt stellt.

Wenn ihr fragen habt, dürft ihr euch gerne unter meldet interculturel@each.ch melden.

Kontakt

 

Pesche Reusser – Leiter PraiseCamp

Egzon Shala – Leiter Interkulturell

Im Ausland steckengeblieben… für immer

September 15, 2022 by

Reisen bringt Abwechslung. Seit die Corona-Situation nicht mehr so bedrohlich ist, kann man wieder reisen. Aber was ist, wenn man im Ausland steckenbleibt?

Zwei junge Erwachsene aus meiner Verwandtschaft konnten am Anfang der Corona-Pandemie mehrere Wochen nicht aus Peru zurückkehren, bis endlich ein Repatriierungsflug organisiert wurde. Aber wie ist es, wenn man gar nicht mehr nach Hause kann?

Genau das ist Opango Nloha passiert. Vor vier Jahren kam er für eine Geschäftsreise in die Schweiz, um an einer UNO-Konferenz einen Vortrag über die Menschenrechtssituation im zentralen Afrika zu halten. Am Tag nach dem Vortrag erhielt er einen Anruf seiner Frau: Sie war zuhause von Sicherheitskräften überfallen worden, die nach belastenden Dokumenten suchten, die Opango gesammelt hatte.

 

Asylgesuch als einziger Ausweg

Schnell wurde ihm klar, dass er bei seiner Rückkehr nach Kamerun die sofortige Verhaftung riskierte. Und was eine Inhaftierung bedeutete, war ihm als Aktivist, der menschenrechtliche Missstände dokumentierte, nur zu vertraut. Opango sah sich gezwungen, ein Asylgesuch in der Schweiz zu stellen, um diesem Schicksal zu entgehen.

Wie Opango die Situation und den Alltag als Asylsuchender in der Schweiz erlebt hat, schildert Pascal Honla in seinem Buch «Das Labyrinth». Wie er im Vorwort schreibt, ist es seine eigene Geschichte, aber es fiel ihm leichter, sie in der dritten Person mit einem fiktiven Namen zu schreiben.

Im Labyrinth des Verfahrens

Über mehrere Stationen landete Pascal in Winterthur. Ich lernte ihn vor drei Jahren an einem interkulturellen Fest kennen und war damals schon verblüfft von seinen Deutschkenntnissen. Von Anfang an lernte er intensiv und bei jeder Gelegenheit Deutsch. Inzwischen konnte er sogar sein 200-seitiges Buch auf Deutsch schreiben.

Pascals Geschichte hat mich gepackt – das Buch ist wirklich gut geschrieben – aber auch nachdenklich hinterlassen. Vor allem bietet es eine einmalige Gelegenheit, das Leben eines Asylsuchenden aus seiner Perspektive zu entdecken.

 

Pascal Honla hat das Buch 2022 im Eigenverlag herausgebracht. Man kann es zum Preis von Fr. 28.50 (plus Porto Fr. 5.00) direkt bei ihm bestellen: yvespascalh@gmail.com

 

Weitere Angaben zum Buch: https://www.solinetz-winterthur.ch/post/das-labyrinth

Labyrinth

Autor: Johannes Müller

Foto: African Link (Programm mit Pascal und Johannes in der Viva-Gemeinde Schaffhausen)

Erstellt: 15.9.22

Zukunft: Warum die nächste Generation wichtig ist

September 8, 2022 by

Am 25. Juni widmete sich der «Nationale Runde Tisch» von Interkulturell SEA dem Thema «Secondos fördern»

Migrationskirchen sind für Eingewanderte Zuflucht und Heimat. Ein Ort, an dem sie ihre vertraute Kultur leben und in ihrer Muttersprache reden können. Da sind sie unter sich und werden nicht mit den Gedanken und Gewohnheiten der Schweizerkultur konfrontiert. Das passt für die erste Generation, erleichtert ihr Leben. Die Secondos jedoch haben neue, eigene Bedürfnisse, die man ernst nehmen muss, sonst finden die Jungen keinen Zugang zum Glauben und die Kirchen werden geschwächt.

 

Begleitung stärkt Secondos

Schon im einleitenden Programmpunkt, den Barbara und Johannes Müller gestalten, wird klar: Im Spannungsfeld zwischen erster und zweiter Generation braucht es Hilfe, Vermittlung und Gespräche. Im Beispiel, das sie erzählen, sucht ein Vater jemanden, der seine Töchter begleiten kann, eine Frau, die beide Kulturen versteht. Vertrauen ist ein entscheidender Schlüssel. Und Verschwiegenheit! Doch gerade diese finden Secondos in der Kollektivkultur ihrer Kirche und ihrer Familie oft nicht.

 

Das brennende Herz der Eltern

Henok Worku betritt die Bühne. Ein junger Mann. Siebenundzwanzig, Äthiopier, in Deutschland aufgewachsen, Pastor, Autor, gefragter Redner. Er ist voller Leidenschaft und Energie. Er schildert seine Konflikte und Kämpfe. Wie er die Predigten nicht verstand. Wie er lieber mit seinen Kumpeln unterwegs war. Aber auch wie sehr sich seine Eltern wünschten, dass auch er Jesus mehr als alles andere liebt. Dieser sehnliche Wunsch der ersten Einwanderergeneration wird in Basel immer wieder sichtbar. Sie beten für ihre Kinder. Sie ringen um ihre Kinder. Sie haben selber Jesus lieb und wünschen sich nichts sehnlicher, als dass auch ihre Kinder Jesus nachfolgten. Doch die Jungen gehen. Sie verlassen die Kirche, weil sie sich nicht verstanden fühlen. Was tun?

 

Gott beruft die nächste Generation

Loslassen entscheidet. Die erste Generation muss loslassen lernen. Miteinander reden ist auch entscheidend. Doch dies entspricht vielen Kulturen nicht. Henok hat eine eindrückliche Begegnung mit Jesus erlebt. Auch eine Berufung, ganz ihm zu dienen. Er ist seinen Weg gegangen. Doch für seine Eltern war es schwer. Die Migration hat ihre berufliche Karriere zerstört. Sie mussten ganz unten durch. Die Jungen sollen es besser haben, einen angesehenen Beruf ausüben. Die Konflikte sind da. Doch Gott hat einen Weg für jeden Menschen, egal, wie alt er ist. Secondos müssen gefördert werden, damit die Kirche weiterlebt! Das Treffen war ein starkes Signal, gemeinsam den Weg der Zukunft zu finden.

Autor: H.U. Beereuter

Foto: African Link (Henok Worku mit Marc Jost und Egzon Shala)

Erstellt: 8.9.22

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