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Unseren Na(c)hbarn nahbar sein
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News

Unseren Na(c)hbarn nahbar sein

März 20, 2024 by

Unseren Na(c)hbarn nahbar sein 

 

Wie kann interkulturelle Gemeindeaufbau in der Praxis aussehen? Was motiviert Verantwortliche und wie fängt es an? Hierum geht es in einer Videoserie der Arbeitsgemeinschaft interkulturell werden verschiedene Projekte und Beispiele aus der Praxis vorgestellt. Heute stellen Myriam Krauer und Rahel Dürst die Arbeit Na(c)bar der Kirchgemeinde Winterthur Seen vor.  

 

Was im Kleinen begann mit einem Kinderprogramm für kirchenferne Kinder, das vor allem von Kindern mit Migrationshintergrund besucht wurde, ist heute eine grosse Arbeit mit vielfältigen Angeboten für Menschen jeden Alters. Die Rede ist vom Projekt Na(c)bar der Kirchgemeinde Winterthur Seen. 

 

Ganzheitliche Angebote für verschiedene Zielgruppen 

Na(c)bar bietet verschiedene Angebote für Kinder, Jugendliche, Männer und Frauen. Myriam Krauer: «Wöchentlich gibt es ein Kinderprogramm, einen Mittagstisch für Jugendliche, ein Malatelier und Deutschkurse. Migrantinnen und Migranten werden vom Team auch bei der Wohnungs- und Arbeitssuche unterstützt». 

In den Sommerferien gibt es eine Ferienwoche für Frauen und Kinder, die in schwierigen Verhältnissen leben.  

Ein zentraler Bestandteil der Angebote seien die interkulturellen Gottesdienste, die regelmässig stattfinden, erzählt Myriam Krauer.  Aus diesen Gottesdiensten seien auch verschiedene Jüngerschaftsgruppen entstanden. 

 

Der Name ist Programm 

Myriam Krauer sagt, dass der Name des Projekts die Motivation und die Vision ausdrückt. Bei Na(c)bar wolle man für die ausländischen Nachbarn da sein. Es gehe nicht nur darum, ihnen bei der Integration zu helfen. «Wir wollen Beziehungen zu ihnen pflegen, Freundschaft mit ihnen leben, ihnen das Gefühl geben, hier willkommen und zu Hause zu sein», erzählt Myriam Krauer. 

Rahel Dürst ergänzt, dass beide das Fremdsein kennen, beide sind im Ausland aufgewachsen. Sie möchten den Menschen eine Heimat schaffen und ihnen die Möglichkeit geben, ganzheitlich gesund zu bleiben und gesund zu leben. Jesus liebe alle Menschen, er liebe fremde Kulturen und habe ein besonderes Herz für Menschen, die fremd sind, so Rahel Dürst weiter. «Diese Liebe Jesu zu allen Menschen und Kulturen weiterzugeben, ist unser grösstes Anliegen». 

 

«Wir haben mit dem begonnen, was Gott uns vor die Füsse gelegt hat.» 

Angefangen hat alles vor 16 Jahren mit einem Kinderprogramm für kirchenferne Kinder aus dem Quartier, erzählt Rahel Dürst. Bei den Angeboten sei ihnen aufgefallen, dass fast nur Kinder mit Migrationshintergrund kamen. Dem seien sie nachgegangen und hätten die Eltern besucht. Bei den Eltern zu Hause hätten sie sich vorgestellt und das Kinderprogramm präsentiert, berichtet Rahel Dürst weiter. «Bei diesen Besuchen haben wir die Not der Menschen gesehen: Armut, Einsamkeit, Isolation, sie sprechen die Sprache nicht, haben keine Freunde, keine Gemeinschaft, kennen die Kultur nicht. Wir haben gemerkt, dieser Not wollen wir etwas entgegensetzen.» 

 

Als Team hätten sie dann begonnen, das umzusetzen, was Gott ihnen vor die Füße gelegt habe. Am Anfang sei es ein Konversationskurs in Deutsch für Frauen gewesen, erzählt Rahel Dürst weiter.  

Dann sei das eine oder andere Angebot ins Rollen gekommen und Na(c)bar sei zu dem geworden, was es heute ist, berichtet Rahel Dürst. Heute hätten sie viele verschiedene Angebote für Menschen unterschiedlichen Alters. Rahel Dürst fasst zusammen:  

«Eigentlich hat alles ganz, ganz klein angefangen. Einfach mit Freunden, die gesagt haben, wir helfen uns gegenseitig, um dieser Not zu begegnen.  

 

 

Das Video finden sie hier

Webseite Kirche – Same but different

 

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Arbeitsgemeinschaft interkulturell
der Schweizerischen Evangelischen Allianz
Postfach 9 | 3608 Thun | Schweiz
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interculturel[@]each.ch

Seit Oktober ist alles anders

Februar 28, 2024 by

Besuch bei unseren jüdischen Freunden

 

Wir alle sind zutiefst betroffen von dem, was seit dem 7. Oktober 2023 in Israel-Gaza geschieht. Das Leid ist auf beiden Seiten sehr gross und wir leiden mit. Was Juden und Palästinenser zurzeit erleben, übersteigt unsere Vorstellungskraft. Deshalb haben wir im Rahmen des Partnertreffens der Arbeitsgemeinschaft interkulturell die Israelitische Gemeinde Basel (IGB) besucht. 25 interkulturelle Leitungspersonen kamen, um ein Zeichen der Solidarität und Anteilnahme zu setzen. Wir wollten unser tiefes Mitgefühl für die Ereignisse seit dem 7. Oktober und für alle Formen des Antisemitismus, denen die jüdische Gemeinschaft weltweit, in Europa und in der Schweiz ausgesetzt ist, zum Ausdruck bringen. Und wir wollten wissen, wie es der jüdischen Gemeinschaft in der Schweiz geht.

 

Wenn die Torah zur Person wird

Am gemeinsam verbrachten Nachmittag gab es Zeit, um den jüdischen Glauben und seine Traditionen kennen zu lernen wie auch in einen gegenseitigen Austausch zu kommen. Die IGB ist eine Einheitsgemeinde. Das heisst, dass sie sowohl einen orthodoxen, traditionellen als auch einen kulturellen Flügel hat. Die Liturgie für die Treffen richten sich am orthodoxen jüdischen Glauben aus. Nach dem Mittagessen wurden wir von der Vizepräsidentin der IGB, Steffi Bollag, begrüsst und eingeladen, in die Synagoge zu gehen. Die Synagoge ist ein nach Osten ausgerichtetes Gebäude mit bunten Fenstern, hebräischen Schriftzügen und Bankreihen mit nummerierten Plätzen. Dort hatten wir die Möglichkeit, einem Vortrag des Bruders der Vizepräsidentin über den jüdischen Glauben und Traditionen zu lauschen. So lernten wir etwa, dass für die drei Gebete je nach Ausrichtung einer jüdischen Gemeinde zehn Männer oder in liberalen Gemeinden zehn Männer und Frauen vor Ort sein müssen, damit sie stattfinden können. Auch den kleinen Trick lernten wir kennen, dass bei neun anwesenden Personen auch eine Torah-Rolle als zehnte Person eingesetzt werden kann. Uns wurde erklärt, dass ein Tallit (Gebetsmantel) genau 613 Schaufäden hat, als Erinnerung an alle Gebote. Gegen Ende der Führung hatten wir die Gelegenheit, eine Torah-Rolle von Nahem zu betrachten.

 

Ehrlicher Austausch

Nach der Führung bei einem gemeinsamen Zvieri kamen wir in einen tiefen Dialog. Wir konnten unsere Fragen stellen. Vizepräsidentin Steffi Bollag sagte es nochmals klar: «Seit dem 7. Oktober ist alles anderes und es wird nie wieder sein wie früher. Unser Leben hat sich auch in der Schweiz verändert.» Davor hat sie Antisemitismus fast nie erlebt, seit dem 7. Oktober sei er oft spürbar. Es gab mehrere kritische Situationen. Ihr Rabbiner wurde einfach so bei einem Spaziergang im Quartier angespuckt. Das Gelände der Synagoge muss rund um die Uhr überwacht werden.  Sie erleben, dass ihre Sicherheit nicht mehr selbstverständlich ist. Zum Schluss betonte Steffi Bollag aber nochmals, dass sie von der Stadt Basel eine grosse Unterstützung erleben.

 

Unser Apell

Die neu angefachte israelisch-palästinensische Auseinandersetzung infolge der entsetzlichen Terroranschläge der Hamas auf israelischem Gebiet macht sprach- und hilflos. Was aktuell im Nahen Osten passiert, kann einen überwältigen und überfordern: Dass Menschen anderen Menschen solche Gräueltaten antun, ist unerträglich. Trotzdem können und sollen Christinnen und Christen etwas tun: beten und Solidarität mit allen Opfern des Konfliktes zeigen. Der Nahe Osten braucht Jesus, den Messias – dringender denn je! Deshalb rufen wir weiter zum Gebet auf, lasst uns dran bleiben im Gebet. Dazu empfehlen wir einige Gebetsanliegen rund um den aktuellen Konflikt, welche die Schweizerische Evangelische Allianz SEA und Freikirchen.ch kurz nach dem Terrorangriff zusammengestellt haben.

 

Wir beten für…

  • …das Ende des Terrors durch die Hamas.
  • …die Geiseln der Hamas, dass sie überleben und befreit werden.
  • …Heilung and Wiederherstellung der Traumatisierten.
  • …Trost für die Angehörigen auf beiden Seiten, die Menschen durch diesen Krieg schon verloren haben.
  • …Weisheit, Schutz und Führung für die israelische Regierung.
  • …eine neue Führung des palästinensischen Volkes, die sich ohne Hass für die Bedürfnisse ihres Volkes einsetzt.
  • …arabische Christen in Israel und der Westbank, welche auch auf der «Feindes-Liste der Hamas» stehen.
  • …die messianischen Gemeinden, insbesondere die vielen jungen Soldaten, welche jetzt im Einsatz sind. Dass sie in dieser Situation auch ein Zeugnis sein können.
  • …Einheit unter messianischen Gläubigen und arabischen Christen.
  • …Schutz, sodass der Krieg sich nicht auf die umliegenden Länder ausbreitet.
  • …Weisheit für die Regierungen der umliegenden Länder, wie sie mit dieser Situation umgehen sollen und die Grenzen schützen.
  • …die Unterscheidungsfähigkeit der Menschen zwischen der Hamas und dem Volk, das ebenso unter der Führung von Hamas leidet.
  • …Europa und die Schweiz, dass sie sich gegen Hass und Terror einsetzen.

 

Quelle und Bild: Arbeitsgemeinschaft interkulturell





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Alle willkommen heissen – aber wie?

Februar 25, 2024 by

Wie kann interkulturelle Gemeindeaufbau in der Praxis aussehen? Was motiviert Verantwortliche und wie fängt es an? Hierum geht es in einer Videoserie der Arbeitsgemeinschaft interkulturell werden verschiedene Projekte und Beispiele aus der Praxis vorgestellt. Heute stellt Daniel Rohner von der GvC Winterthur ihre interkulturelle Arbeit vor.   

 

Die interkulturelle Arbeit der GvC Winterthur begann mit einer einfachen Anfrage an die Stadt: Was können wir für unsere Stadt tun? Die Antwort war klar: Ein Angebot für und mit Asylsuchenden machen. Damit habe vor Jahren alles klein angefangen, erzählt Daniel Rohner. Heute sind die Angebote gewachsen und haben sich verändert. 

 

Wie lebt ihr Nächstenliebe praktisch?  

Es gebe zwei Ebenen, wie die GvC Winterthur Nächstenliebe praktisch lebe, berichtet Daniel Rohner. «Die eine Ebene ist die praktische Hilfe.» Man dürfe nicht vergessen, dass die meisten Asylsuchenden die Schweiz noch nicht gut kennen und froh über die Hilfe seien, die sie erhalten, erzählt Daniel Rohner weiter. Die GvC Winterthur bietet Deutschkurse an, in denen sowohl Grammatik als auch Konversation geübt werden können. Während der Kurse werde auch eine Kinderbetreuung angeboten, so dass auch Eltern mit Kindern im Vorschulalter die Möglichkeit hätten, an den Kursen teilzunehmen. 

 

Die zweite Ebene, auf der in der GvC Winterthur die Nächstenliebe in der Praxis gelebt wird, sei die Beziehungsebene, berichtet Daniel Rohner. Die Menschen, die in die Schweiz ankämen, kämen meist aus Kulturen, in denen zwischenmenschliche Beziehungen einen hohen Stellenwert hätten. Deshalb schaffe die GvC Winterthur Möglichkeiten, Beziehungen zu leben. «Das ist der Herzschlag der freiwilligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Pflege von Beziehungen.» Diese seien sehr vielfältig, erzählt Daniel Rohner weiter. «Von Nachhilfe bis zur Unterstützung bei der Lehrstellen- und Wohnungssuche ist alles dabei.» Das Wichtigste sei, sich für die Begegnung mit den Menschen Zeit zu nehmen. 

 

Mit Humor Barrieren überwinden 

Ein wichtiger Wert für ihre Arbeit sei die Begegnung auf Augenhöhe, erzählt Daniel Rohner, dabei helfe viel Humor. Am Anfang gäbe es viele Barrieren, kulturelle und sprachliche, wenn man da lachen könne, helfe das. 

Die andere wichtige Grundlage sei, dass sie möchten, dass sich die Menschen bei ihnen wohlfühlen, erzählt Daniel Rohner weiter. «Die Menschen sollen sich wohl und willkommen fühlen, die Willkommenskultur ist uns sehr wichtig.» 

 

Was motiviert euch zu dieser Arbeit? 

Daniel Rohner sagt, er sei überzeugt, dass sie als Kirche den Auftrag haben, sich um die Schwächsten in der Gesellschaft zu kümmern. Schon in den fünf Bücher Mose wird beschrieben, dass sich das Volk Gottes um Witwen, Waisen und Ausländer kümmern soll. Dieser Auftrag sei auch heute noch aktuell.  

Ein weiterer Ansporn für die Arbeit sei die Freude der freiwilligen Mitarbeitenden, erzählt Daniel Rohner. Sie seien begeistert von der Horizonterweiterung und fühlten sich beschenkt durch die vielen Beziehungen und spannenden Momente, die sie mit den Menschen erleben dürfen. «Die vielen Begegnungen mit den Menschen machen Freude und motivieren immer wieder neu für die Arbeit». 

 

Das Video finden sie hier

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Gott will mit jedem Geschichte schreiben

Januar 23, 2024 by

 

Wie kann interkulturelle Gemeindeaufbau in der Praxis aussehen? Was motiviert Verantwortliche und wie fängt es an? Hierum geht es in einer Videoserie der Arbeitsgemeinschaft interkulturell werden verschiedene Projekte und Beispiele aus der Praxis vorgestellt. Heute stellt Elisabeth Buser ihr Nähatelier vor.

 

Seit 20 Jahren leitet Elisabeth Buser von der FEG Winterterthur ein Nähatelier für Asylbewerberinnen und Migrantinnen. Jeden Montag- und Dienstagnachmittag treffen sich die Frauen, um gemeinsam kreativ zu sein und Zeit miteinander zu verbringen.

 

Eine Wohltat für alle

Die Nachmittage im Atelier beschreibt Elisabeth Buser als bunt. Sie wisse nie, was komme, sagt sie. Ihr Ziel ist es, dass alle gemeinsam einen schönen Nachmittag erleben. Viele der Frauen bringen Traumata und traurige Geschichten mit. Die Zeit im Atelier soll ein Ort der Ruhe und des Austausches sein, aber auch die Möglichkeit bieten, die eigene Geschichte zu teilen und etwas Schönes zu schaffen. «Die Nachmittage sind eine Wohltat für alle», sagt Buser.
Durch die gemeinsame Zeit im Atelier sind Freundschaften über kulturelle und ethnische Grenzen hinweg entstanden, was Elisabeth Buser wichtig ist und fördert.

 

Gott gab ihr die Idee

Elisabeth Buser war berührt von der Not und den schweren Rucksäcken der Asylsuchenden. Gott gab ihr die Idee, ein Nähatelier für Frauen zu eröffnen. Zuerst war sich Buser nicht sicher, ob dies die richtige Aufgabe für sie sei, da sie weder Handarbeitslehrerin noch Schneiderin ist. Trotzdem wagte sie den Schritt und begann vor 20 Jahren mit ihrer Arbeit. Bis heute verbringt Buser gerne Zeit mit den Frauen im Atelier. «Wir beten viel zusammen, manchmal weinen wir, aber wir lachen auch viel zusammen», erzählt Buser.

 

Nicht ich, sondern er ist Gott.

Wenn sich die Frauen über ihre Lebensgeschichten austauschen, verstehen sie schnell die gegenseitigen Nöte im Leben, erzählt Buser. Dass wir Menschen uns nicht aussuchen können, wo wir geboren werden, dass Gott aber mit allen Menschen seine Geschichte schreiben will, ist ihr in diesen Momenten wichtig zu betonen. Buser erzählt, dass sie mit den Frauen auch darüber spricht, dass Gott den Menschen unterschiedliche Geschichten zutraut. Dass wir uns Jesus zuwenden sollen und er uns Frieden und Ruhe schenken kann, erzählt sie immer wieder.

«Ich bete viel für die Frauen», sagt Elisabeth Buser. Interessanterweise bete sie am meisten für Frauen mit muslimischem Hintergrund, erzählt sie weiter. Die Frauen würden sich immer sehr über sie Gebete freuen. Manchmal würden die Frauen zu ihr sagen, erzählt Buser, «Elisabeth dein Gebet muss Gott doch erhören, du hast so schön gebetet».

Dann antworte sie: «Nicht ich bin Gott, er ist Gott».

 

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Eine Gemeinschaft , in der jeder zu Hause ist

Dezember 13, 2023 by

 

Wie kann interkultureller Gemeindeaufbau in der Praxis aussehen? Was motiviert Verantwortliche und wie fängt es an? Hierum geht es in einer Videoserie der Arbeitsgemeinschaft interkulturell. Es werden verschiedene Projekte und Beispiele aus der Praxis vorgestellt. Heute stellt Urs Thalmann aus der Arche Winterthur ihre interkulturelle Arbeit vor.  

 

Die Arche Winterthur ist Teil der Bewegung Plus Schweiz und versteht sich als Gemeinde mit verschiedenen Communities. Vier davon sind internationale Communities, die sich aufgrund ihrer Kultur und Sprache gebildet haben, erzählt Urs Thalmann. «Es gibt eine lateinamerikanische, spanischsprechende, eine brasilianische, eine persische und eine ukrainische Community» erklärt Thalmann. Die Form der Treffen hänge von der Kultur und der Leitung der jeweiligen Community ab.

«Wichtig ist uns, dass im Hauptgottesdienst alle zusammenkommen. Alle Menschen, alle Kulturen», sagt Urs Thalmann. Der Gottesdienst werde in fünf Sprachen übersetzt und finde wie alle anderen Angebote der Arche Winterthur in Hochdeutsch statt, so Thalmann weiter.

 

 Es braucht eine Portion Humor

Urs Thalmann erzählt, dass sie nicht krampfhaft versuchen, Gemeinde zu leben. «Wir sind einfach Gemeinde, unterwegs mit den Menschen, die sich hier zu Hause fühlen und dazugehören. Wir versuchen, natürlich miteinander umzugehen», so Thalmann weiter.  Natürlich gebe es auch Unterschiede, Spannungen und Missverständnisse, meint Thalmann. Da brauche es einfach auch eine Portion Humor, damit man über sich und den anderen auch mal lachen könne.

Diese Kultur des Miteinander müsse wachsen, führt Urs Thalmann weiter aus. Dies geschehe sehr stark dadurch, dass Leitende als Vorbilder vorangehen, Beziehungen zu Menschen aus anderen Kulturen suchen und auf Menschen aus anderen Kulturen zugehen. Es brauche Zeit, aber über die Jahre entstehe diese Kultur. Urs Thalmann empfindet das Gemeinde-Sein in der Arche Winterthur als sehr natürlich.

 

Vision der Zukunft

Die Zukunftsvision von Urs Thalmann für seine Gemeinde ist, dass sie als Gemeinde das lebt und baut, was Jesus gesagt hat. Er wünscht sich, dass sie als Gemeinde eine Gemeinschaft bauen, in der Menschen unabhängig von ihrer Kultur und Sprache ein Zuhause finden. Eine Gemeinschaft, in der durch Jesus die Unterschiede keine Rolle mehr spielen. Natürlich gebe es Herausforderungen, so Urs Thalmann weiter. An diesen Herausforderungen wollen sie wachsen, damit das Zusammenleben gelingt und sie als Gemeinde auch ein Vorbild für die Gesellschaft sein können, wie Integration gelingen kann.

Urs Thalmanns Wunsch ist es auch, dass sie als Kirche Menschen im Glauben, in der Jüngerschaft und in der Nachfolge fördern können. Thalmann ist überzeugt, dass Menschen, die nicht aus Westeuropa und Nordamerika kommen, viel zu geben haben, weil sie aus den Brennpunkten des Reiches Gottes kommen. Er ist überzeugt, dass sie in Themen wie Jüngerschaft, Nachfolge, Evangelisation und Weltmission viel zu geben haben.

 

Dieses Miteinander auf Augenhöhe von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen ist der Traum von Urs Thalmann.

 

 

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Der etwas andere Deutschkurs – Mit Migrantinnen und Migranten die Bibel teilen

November 24, 2023 by

 

Migrantenarbeit in Gemeinden, wie kann das aussehen? Was motiviert Verantwortliche und wie fängt es an? Hierum geht es in einer Videoserie der Arbeitsgemeinschaft interkulturell. Heute stellt Barbara Müller aus der FEG Winterthur ihr Projekt vor.  

 

Barbara Müller bietet einen speziellen Deutschkurs an. Die Gruppe trifft sich zweimal im Monat, um gemeinsam das Sprechen und Lesen auf Deutsch zu üben.
Das Unterrichtsmaterial ist für einen Deutschkurs ungewöhnlich.
Denn biblische Geschichten bilden die Grundlage für den etwa eineinhalb- bis zweistündigen Kursvormittag. 
Barbara Müller legt jeweils das Thema des Vormittags fest und wählt eine passende biblische Geschichte aus. Anhand der Geschichte kommen die Kursteilnehmenden miteinander ins Gespräch, erzählt sie. 
Während des Kurses lädt sie die Teilnehmenden ein, von ihren Erfahrungen und ihrer Kultur zu erzählen. 

 

Gemeinsam lachen und lernen 

Die Kursgruppe ist bunt gemischt. Menschen aus verschiedenen Nationen, mit unterschiedlichen religiösen Hintergründen, Anfänger und Fortgeschrittene, Männer und Frauen seien dabei, erzählt Müller. «Es ist oft ein lustiger Vormittag mit Lachen und Lernen.» beschreibt Müller. 
Wer den Kurs besuchen möchte, erfährt davon bei den interkulturellen Festen der FEG Winterthur oder wird von Kursteilnehmenden eingeladen. 

 

Barbara Müller geniesst es, Zeit mit Menschen aus anderen Kulturen zu verbringen. Sie hat festgestellt, dass gerade die biblischen Geschichten eine gute Grundlage bieten, damit die Kursteilnehmenden von ihrer Kultur und ihren Erfahrungen erzählen können. Durch diesen Austausch, der wertschätzend ist, werden die Kursteilnehmenden ermutigt, sich in der deutschen Sprache auszudrücken und zu sprechen, das begeistert Müller. 
Dass die Menschen die Wahrheiten der Bibel hören und diese in den Herzen der Kursteilnehmenden etwas bewegen, ist für Barbara Müller eine weitere Motivation. 

 

Wie wird der Glaube an Jesus Christus geteilt?  

Am Ende des Kurses stellt Barbara Müller immer die Frage: Was sagt diese Geschichte über Gott aus? Was kann uns die Geschichte lehren und zeigen, wie Gott ist? 
Am Ende betet Müller mit den Kursteilnehmenden. Müller erzählt, dass sie für die persönlichen Anliegen der Teilnehmenden bete, aber auch für ihre Herkunftsländer. Müller erklärt: «Ich bete zum Vater im
Himmel und schließe im Namen Jesu, Isa, weil Jesus dann als Autoritätsperson dargestellt wird.»

Müller ist begeistert, dass die Kursteilnehmenden offen sind, gerne am Kurs teilnehmen und sich schon auf den nächsten Kurs freuen.  

 Müller ist überzeugt, dass das alle Christinnen und Christen die gleiche Arbeit tun können. «Wir haben und kennen die Bibel. Einfach mit Migrantinnen und Migranten die Bibel teilen, darüber sprechen und sie ermutigen, Gott zu entdecken.» 

 

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Sollten sich alle Gemeinden unter Migrantinnen und Migranten engagieren?

November 3, 2023 by

 

Die Arbeitsgemeinschaft interkulturell der Schweizerischen Evangelischen Allianz hat eine interkulturelle Videoserie aufgenommen.

Bei Kirche – Same but different wird einen Einblick in verschiedene Schweizer Kirchen und Gemeinden gewährt. Es werden Projekte vorgestellt, durch die gezeigt wird, wie interkultureller Gemeindeaufbau in der Praxis gelingen kann. Die Verantwortlichen geben einen Einblick, was sie bewegt, warum sie diese Arbeit machen und zeigen auf, wie sie in das Projekt eingestiegen sind.

Den Anfang macht Paul Bruderer, Leiter der Chrischona Frauenfeld. Er spricht über den Auftrag aller Gemeinden sich unter Migrantinnen und Migranten zu engagieren.

 

Ja, alle Gemeinden

Die Chrischona Frauenfeld hat viel Erfahrung in der interkulturellen Arbeit. Sie engagieren sich für die internationale Kirche Thurgau und haben letztes Jahr mitgeholfen, das Netzwerk «Kirchen helfen» für ukrainische Geflüchtete aufzubauen. Paul Bruderer sieht den Auftrag bei allen Kirchen sich nach ihren Ressourcen in der interkulturellen Arbeit zu engagieren.  Alle Kirchen sind aufgerufen, sich von der Not der Flüchtlinge bewegen zu lassen und nach dem Vorbild der ersten Christen zu handeln, so Bruderer. Es sei ein Alleinstellungsmerkmal der ersten Christen gewesen, dass sie Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen das Evangelium verkündet und damit die Grenzen ihrer Zeit radikal überschritten hätten. Paul Bruderer fordert Gemeinden heraus, Gott zu fragen, wie er sie brauchen möchte in der Arbeit mit Menschen aus anderen Kulturen.

 

Wissen und Praxis Hand in Hand

Das Auftragsbewusstsein hat die Chrischona Frauenfeld auf zwei Wegen gestärkt. Auf der einen Seite haben sie über interkulturelle Themen gelehrt und theologisches Wissen vermittelt. Als Beispiele nennt Paul Bruderer Themen wie biblische Inklusion und das ganzheitliche Evangelium.

Als zweiter Weg hat die Chrischona Frauenfeld Projekte gestartet, um den Gemeindemitgliedern Möglichkeiten zu bieten, sich einzubringen.  Die Gemeindemitglieder wurden eingeladen sich auf eine interkulturelle Erfahrung mit Menschen aus anderen Kulturen einzulassen und ihnen zu dienen. Theologisches Wissen soll in eine Praxis hineinführen, die Menschen ermöglicht sich einbringen können.

 

Der Traum einer interkulturellen Gemeinde

Paul Bruderers Vorstellung einer interkulturellen Gemeinde ist ein Ort, an dem Menschen aus verschiedenen Kulturen gemeinsam Gottesdienst feiern, Gott anbeten und miteinander essen.

In der gegenseitig gelebten Gastfreundschaft werde das Wirken Gottes sichtbar, sagt Bruderer. Darin komme die Liebe Jesu zum Ausdruck. «Dass diese praktische Liebe, die Opfer bringt und wirklich wahr ist, sichtbar werden kann in den Anlässen und in den Beziehungen der Menschen untereinander, ist meine Sehnsucht für meine Gemeinde, aber auch für alle Gemeinden in Europa», so Bruderer. Sein Wunsch: dass eine Familie entsteht, die in der Liebe verwurzelt ist.

 

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Mit welcher Linse sehen wir Migranten?

September 12, 2023 by

Einmal im Jahr gestaltet die Arbeitsgemeinschaft interkulturell der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA eine interkulturelle Tagung. Anfang September kamen rund 110 Personen aus verschiedenen Kulturen und Generationen nach Olten, um inspiriert und ermutigt zu werden und sich zu vernetzen. Dieses Jahr ging es um das Thema «#onemission – move together».

 

Den Start der Konferenz machte Dr. Israel Olofinjana, der vor 20 Jahren als Missionar von Nigeria nach England gesendet worden war. Er hielt Europa den Spiegel vor, dass Migranten oft auf statistische Zahlen reduziert werden. «Will Gott, dass wir Menschen so behandeln? Die Bibel sagt, dass wir alle nach Gottes Ebenbild geschaffen sind und ihn widerspiegeln.» Olofinjana plädierte dafür, dass die Wahrnehmung der Kirche über Migration von diesem Punkt aus startet. Und sie soll wahrnehmen, dass christliche Migranten etwas zu bringen haben. Viele von ihnen haben Leiden erlebt und können so das Kreuz von Jesus glaubwürdig verkünden. «Ich habe eine Vision für die europäischen Kirchen, dass sie das Geschenk erkennen, das Gott ihnen mit Migrationskirchen macht, und beide gemeinsam wirklich das himmlische Königreich reflektieren.»

 

Aufruf zur Einheit unter Christen

Im zweiten Plenum kam die Schweizer Seite zu Wort. Peter Schneeberger, der Präsident von Freikirchen.ch, stellte die Gemeinde in Antiochia (vgl. Apostelgeschichte 11 und 13) als nachahmenswertes Beispiel vor. Eine noch so kleine Kirche kann sich ebenfalls für Migranten und Migrantinnen einsetzen und gemeinsam mit ihnen Gottesdienst feiern. Auch in kleinen Gemeinden wirkt Gott durch und mit Migranten für ein liebevolles Miteinander. Angst und Sprachhindernisse sollten keine Hürden darstellen, um zusammen Gott zu loben und zu ehren.

 

Die SEA-Co-Generalsekretärin Viviane Krucker-Baud rief zur Einheit unter Christinnen und Christen auf. Sie bezog sich auf Epheser 2, 11-22 und betonte: «Durch Jesus Christus und seinen Tod am Kreuz sind alle Bürger des Himmels und gehören zu Gottes Familie. In Christus wird alles Unmögliche möglich. Das Evangelium gilt allen Nationen. Kirchgemeinden sind selbstverständlich nicht vor Konflikten verschont, gerade interkulturelle Gemeinden. Aber da Jesus am Kreuz starb, hat Gott Menschen aus verschiedenen Kulturen miteinander versöhnt. Wir sind Gemeinde und Einheit über die Kulturen hinweg. Christus macht uns eins.»

 

Miteinander bedingt Planung und Raum für Spontanes

Zum Start des Nachmittagsprogramms trafen sich die Teilnehmenden in einem Dutzend herkunftsmässig durchmischten Gruppen, um miteinander auszutauschen, wie Brücken zwischen internationalen und Schweizer Gemeinden verstärkt werden können. Die Feedbackrunde brachte zum Vorschein, dass eine gute Mischung von Herangehensweisen am ehesten zielführend ist. Ohne bewusste Kontaktaufnahme geschieht kaum etwas: Es braucht Überzeugung und Planung, um die Komfortzone zu verlassen. Umgekehrt ist Raum für Spontaneität und die Leitung durch den Heiligen Geist entscheidend.

 

In der zweiten Nachmittagshälfte wurden verschiedene Workshops angeboten:

 

  • «Unsichtbare Welt & geistliche Kampfführung» aus einer afrikanischen theologischen Perspektive
    Referent: Rev Dr. Israel Oluwole Olofinjana
  • «Gemeinsam evangelisieren – mehr Power?!»
    Referenten: Anaclet Mitendo und Johannes Müller
  • «Wie gelingt interkulturelle Gemeinde?»
    Referenten: Werner Spalinger und Yones Mosayebzadeh
  • «Hilfe! Ist die Schweiz wirklich so kompliziert?»
    Referent: Peter Schneeberger

 

Eine neue Sichtweise

Migranten, nicht zuletzt die Christen unter ihnen, als ein Geschenk Gottes an die Schweiz sehen –Israel Olofinjanas Aufruf zu einer neuen Sichtweise bleibt haften. Die Tagung zeigte etwas von dem Potenzial, wenn sich Christen verschiedener Herkunft nicht nur auf Augenhöhe begegnen, sondern gemeinsam für Gottes Reich engagieren. Der Weg ist noch weit, aber gerade die ermutigende Durchmischung der Teilnehmenden gibt Anlass zu Hoffnung.

 




 

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Iran – Gebetsaufruf 2023

März 27, 2023 by

Iran sorgt seit Monaten immer wieder für Negativschlagzeilen. Ein Land, das nach Religions- und Meinungsfreiheit schreit und unter einem brutalen Regime leidet. Iran gehört schon seit vielen Jahren zu jenen Ländern, in denen Christinnen und Christen am stärksten verfolgt werden. Sie können ihren Glauben nicht in Freiheit ausüben, werden ins Gefängnis geworfen und gefoltert. Mit den momentanen Protesten im Land sind Christen gleich doppelt bestraft. Für Menschen mit muslimischem Hintergrund, die zum Glauben an Jesus Christus finden, ist es ohnehin sehr gefährlich, in Iran zu leben.

 

Die Arbeitsgemeinschaften Religionsfreiheit und Interkulturell der Schweizerischen Evangelischen Allianz SEA-RES haben sich mit iranischen Glaubensgeschwistern, die in der Schweiz leben, zusammengetan, um zum Gebet für Iran aufzurufen. Unsere christlichen Glaubensgeschwister in Iran brauchen dringend unsere Gebete. Gleichzeitig machen wir uns eins mit allen anderen Christen auf dieser Welt, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden.

 

Beten in den Gottesdiensten – Fokus im April 2023

Wir laden alle Kirchen dazu ein, einen Gebetsblock in einem Gottesdienst im Monat April zu halten. Konkret könnt ihr das kurze Video abspielen und für die fünf Anliegen beten. Das Video und die Gebetspunkte sind auf Deutsch, Französisch, Englisch und Farsi zugänglich.

 

Website auf 3 Sprachen

  • DE : https://www.each.ch/aktuellethemen/iran/
  • FR: https://www.each.ch/aktuellethemen/iran-francais/
  • EN: https://www.each.ch/aktuellethemen/iran-english/

 

Alle 4 Videos

  • DE : https://www.youtube.com/watch?v=WhqapxxluEE&t=15s
  • EN : https://www.youtube.com/watch?v=eltoFQUCdP4&t=2s
  • FR : https://www.youtube.com/watch?v=UkXtL2eamtU&t=38s
  • Farsi : https://www.youtube.com/watch?v=dnB8HwcNbTg&t=47s

 

Passend zu unserem Gebetsaufruf startet am 23. März auch die Gebetskampagne «30 Tage Gebet für die islamische Welt», in der während dem Ramadan für Muslime weltweit gebetet wird.

«Betet auch für mich! Bittet Gott, mir bei der Verkündigung seiner Botschaft die richtigen Worte zu geben. Dann kann ich das Geheimnis des Evangeliums unerschrocken bekannt machen. Ich bin ja als Gottes Gesandter für das Evangelium tätig, und gerade deshalb bin ich zurzeit im Gefängnis. Betet, dass ich meinen Auftrag erfüllen und diese Botschaft frei und offen weitergeben kann.» Epheser 6, 19-20

 

Vielen Dank, dass ihr mitbetet!

Christen mit Migrationshintergrund inspirieren und senden

März 9, 2023 by

Worum geht es? 

Über 38% der Schweizer Bevölkerung haben einen Migrationshintergrund. Die wenigsten davon kennen Jesus. Die Gemeinden in der Schweiz stehen vor grossen Herausforderungen, unsere multikulturelle Gesellschaft für Jesus zu gewinnen. Gleichzeitig, noch nie zuvor in der Menschheitsgeschichte, sind so viele Muslime zum Glauben an Jesus Christus gekommen wie heute.

Deshalb, wollen wir Christen mit Migrationshintergrund (Flüchtlinge, Migranten & Secondos) und MBBs (Muslim Background Believers) inspirieren, ermutigen, zurüsten und senden, damit wir gemeinsam mit ihnen ein Segen in unserem Umfeld und für die ganze Welt werden können.

 

 

Wie wird es gemacht?

Cultures ist ein lebensveränderndes Jüngerschafts- und Leiterschaftstraining für Christen mit Migrationshintergrund. Wir bieten zwei verschiedene modulare Lehrgänge an, die je 9 Monate dauern, von Oktober bis Juni. Der erste Lehrgang fokussiert auf Nachfolge, Identität, Bibelkenntnis und biblische Grundlagen. Der zweite Lehrgang fokussiert auf Leiterschaft, Jüngerschaft, Gründung und Mission.

 

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